„STORIE ALFA ROMEO“ – EPISODE ZEHN: ALFA ROMEO GIULIA UND ALFA ROMEO STELVIO – MUSTERBEISPIELE ITALIENISCHER EXZELLENZ

Wer ist Giorgio?

Der Name Giorgio tauchte erstmals 2013 in der Automobil-Fachpresse auf. Eine neue Baureihen-Generation von Alfa Romeo stehe kurz vor der Serienreife, hieß es. Und Giorgio sei die Bezeichnung für die Plattform, auf der sie gebaut werde. Nicht nur in den sozialen Medien wurde die Frage gestellt: Wer ist Giorgio? Romantiker spekulierten, der Name könne eine Hommage an den großen Tazio Giorgio Nuvolari sein, unter anderem 1932 mit Alfa Romeo Europameister und 1935 Sieger des Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring.  Andere stellten sich eine persönliche Wahl des damaligen CEO von Fiat Chrysler Automobiles (FCA), Sergio Marchionne, vor. Tatsächlich wurde dieses Geheimnis nie gelüftet. Was sich schließlich herausstellte, waren die technischen Daten von Giorgio. Auf dieser Plattform waren Fahrzeuge sowohl mit Hinterrad- als auch mit Allradantrieb vorgesehen.

Alfa Romeo plante große Investitionen in die Plattform Giorgio und in das FCA Werk in Cassino, das für die Produktion der zukünftigen Modelle vorgesehen war. Vor allem aber organisierte Alfa Romeo seine besten Techniker in sogenannten „Think Tanks“. Die an diesen Denkfabriken beteiligten Planer und Konstrukteure sollten alte Regeln und Gewohnheiten ablegen, über den Tellerrand hinausschauen und vor allem: glauben, träumen und erschaffen.

 

Premiere der neuen Alfa Romeo Giulia im Werksmuseum

Am 24. Juni 2015 war es endlich soweit, ein ganz besonderer Tag aus mehreren Gründen. Zum einen war es der 105. Geburtstag von Alfa Romeo. Zu den Klängen von Puccinis „Nessun dorma“, vorgetragen von Andrea Bocelli, rollte die neue Alfa Romeo Giulia auf die Bühne im wiedereröffneten Museo Storico Alfa Romeo in Arese, einem Vorort von Mailand. An diesem Tag umarmten sich Vergangenheit und Zukunft.

 

Der Alfa Romeo Stelvio – das erste SUV der Marke

Die Plattform Giorgio entwickelte Alfa Romeo nicht nur für das Modell Giulia. Auch für die italienische Traditionsmarke war die Zeit gekommen, sich im Segment der sogenannten Sport Utility Vehicle (SUV) zu behaupten, dem seit Jahren dynamischsten und innovativsten Segment. Im Februar 2017 feierte der Alfa Romeo Stelvio Weltpremiere – das erste SUV in der Geschichte der Marke. Für die Ingenieure war es keine einfache Herausforderung, einen Alfa Romeo in die Lage zu versetzen, auch auf unbefestigtem Untergrund agil zu fahren, ohne Einbußen bei Leistung und Fahrverhalten. Mit anderen Worten: Sie mussten ein SUV entwickeln, das sich wie eine Sportlimousine fährt.

 

Die Alfa Romeo Modelle mit den meisten Auszeichnungen

In den letzten fünf Jahren sind Alfa Romeo Giulia und Alfa Romeo Stelvio zu den am häufigsten ausgezeichneten Fahrzeugen in der Geschichte der Marke geworden. Sie sammelten über 170 internationale Preise, verliehen von Fachzeitungen und Publikumspresse, von Expertenjurys oder von Lesern. Sie alle überzeugten Innovation und Stil der Alfa Romeo Giulia und des Alfa Romeo Stelvio.

 

Alfa Romeo kehrt zurück zum Nürnburgring

Zwei Monate nach der Präsentation der Giulia Quadrifoglio, kehrt das Modell zum Nürnburgrin zurück. 7 Minuten und 32 Sekunden später, zeigt die Stoppuhr ein unglaubliches Ergebnis: 7 Sekunden schneller als der Rekord aus 2015. Nur ein Jahr später toppte der Stelvio den Rekord in seiner Kategorie erneut um 8 Sekunden. Giulia und Stelvio setzen sich somit als die schnellste Limousine und der schnellste SUV auf einer der schwierigsten Rennstrecken der Welt durch.