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Drittes Rennen des Superbike in Assen, NL
Er mag Brite sein, er könnte aber auch auf dem niederländischen Asphalt von Assen zur Welt gekommen sein: Jonathan Rea. Nach seinem Doppelsieg in der Saison 2010 stand der Honda-Fahrer aus dem Team Castrol nach dem ersten Rennen auf der obersten Stufe des TT Circuit Podiums - zum dritten Mal in Folge. Hinter ihm seine Rivalen in dieser Weltmeisterschaft, Max Biaggi (Zweiter) und Carlos Checa (Dritter). Beide gaben beherzt Gas, zeigten gewagte Bremsmanöver und legten sich mit abgefahrenen Reifen in die Kurven, aber alles umsonst: Den Abstand zur Nummer vier der Rangliste konnten beide nicht aufholen. Auf dem Podium standen noch Marco Melandri auf Yamaha, vor seinem Landsmann aus dem Suzuki Alstare Team, Michael Fabrizio.
Dem zweiten Rennen drückte Carlos Checa mit seiner Ducati den Stempel "Der Stärkere gewinnt" auf. Der erste, der ihm zum Opfer fiel, war Max Biaggi, der spektakulär in einem entscheidenden Manöver überholt wurde - zwei Runden vor der karierten Flagge. Der amtierende Weltmeister war der einzige, der mit der Nummer Sieben vom Althea Racing Team mithalten konnte, aber der spanische Veteran machte eben den Unterschied auf dem heißen Asphalt in Assen. Den dritten Platz auf dem Podest sicherte sich der klare Gewinner des ersten Laufs, Johnny Rea. Erwähnenswert noch der Sturz Marco Melandris, der an vierter Position liegend alles gab, um sein Bike vor den Briten aus dem Honda Team zu bekommen. In der Gesamtwertung führt Checa nun mit 132 Punkten, gefolgt von Biaggi mit 89, Melandri mit 85 und Rea mit 79 Zählern.





